Prinzipien ohne Grenzen -
international und doch regional

Trotz der großen Nachfrage aus allen Erdteilen bleibt Sonnentor seinen Prinzipien treu und setzt auf Regionalität.

Prinzipien ohne Grenzen

1988 schloss der Sonnentor-Gründer Johannes Gutmann die ersten Vereinbarungen mit drei Bauern aus dem niederöster- reichischen Waldviertel. Diese Partnerschaft beruhte auf Vertrauen in einen jungen, innovativen Mann, der seine regionale Verbundenheit auch zu seinem Unternehmensinhalt machen wollte.

60 % Bio-Rohware aus Österreich

20 Jahre später vertrauen 150 Bauern auf den weiteren Erfolgsweg der Marke Sonnentor. Die große nationale und inzwischen vor allem internationale Nachfrage nach den Produkten mit dem Logo der lachenden Sonne kann zu 60 % mit Bio-Rohwaren von österreichischen Zulieferern erfüllt werden. Diese hervorragend funktionierenden Partnerschaften sind einer der großen Erfolgsfaktoren von Sonnentor. Dazu Johannes Gutmann: "Zur Sonnentor-Familie gehören heute viele Bauern und die Anzahl wächst. Ich schätze die Individualisten und Könner aus vielen Teilen Österreichs. Wenn sie sich bei unseren „Feldtagen“ und „Anbaubesprechungen“ treffen, wird eifrig diskutiert und von den Erfahrungen aller profitiert. Die „Neulinge“ lernen von den „Alten“."

Um den Rohstoffnachschub für das weitere Wachstum sicher zu stellen, werden aber auch internationale Anbauprojekte immer wichtiger. Das Waldviertler Unternehmen öffnet damit das Sonnentor für weitere strukturschwache Regionen Europas.
Die Ausgangssituation: Klein strukturierte Landwirtschaft, bäuerliche Familienbetriebe, der Boden wird mit einfachen Maschinen bearbeitet, Handarbeit und schlechte Vermarktungsmöglichkeiten. Viel Arbeit, wenig Ertrag. Keine Zeitreise ins Waldviertel vor 20 Jahren sondern in andere Regionen Europas.

25 % Bio-Rohware aus EU-Anbaugebieten

So wird seit 1992 in Tschechien, seit 2002 in Rumänien und seit 2007 in Albanien für Sonnentor angebaut, womit der Bedarf von weiteren 25 % Bio-Rohware abgedeckt wird. Nach dem Motto "leben und leben lassen" gibt Sonnentor auch in diesen Regionen Teilen der bäuerlichen Bevölkerung wieder die Chance auf sicheren und zugleich gesunden, nachhaltigen Boden unter den Füßen.

Die verbleibenden 15 % an zu verarbeitenden Rohwaren sind Pflanzen, die in unserem klimatischen Umfeld nicht gedeihen. Wie zum Beispiel Chilli, Pfeffer, Kaffee usw. aus unterschiedlichsten Regionen unseres Planeten. Aber auch hier legt Sonnentor großen Wert auf Regionalität und verarbeitet nur fair gehandelte Bio-Rohware. Weiters unterliegen alle Rohstoffe, die von ausserhalb der EU importiert werden der EU-Bio-Verordnung und wie alle an Sonnentor gelieferten Rohwaren dem strengen internen Qualitätsmanagement. Qualitätsmanager Klaus Doppler: "Alle Sonnentor-Produkte, die aus dem Ausland kommen, werden von staatlich autorisierten Stellen kontrolliert. Bei Sicherheit und Qualität machen wir keine Kompromisse."

Johannes Gutmann: "Für uns steht auch bei den internationalen Partnerschaften immer unsere Unternehmensphilosophie im Mittelpunkt. Darin heißt es zum Beispiel: Der Kreislauf, das immer Wiederkehrende, das sich ständig erneuernde Leben ist unser Grundprinzip. Ein für mich wesentliches Prinzip, da dieses keine Grenzen kennt!"