Prinz Charles als Nachbarn -
Besuch bei rumänischen Sonnentor-Bauern
Wie es sich für einen englischen Gentleman gehört, besuchte Prinz Charles seine Nachbarn in Siebenbürgen.
Mit kritischem Blick machte sich Prinz Charles Anfang Mai ein Bild von seinen rumänischen „Kollegen“, deren landwirtschaftliche Flächen an seine Besitztümer in Siebenbürgen angrenzen. Darunter auch Csaba Szakacs der Projektleiter des Sonnentor-Anbauprojektes in Rumänien.
Dem britischen Thronfolger ist bei seinem Privatbesuch in Siebenbürgen ein deftiger Empfang bereitet worden. Im Dorf Saschiz (Keisd) bewirteten ihn rumänische Bauern auf einer Wiese mit Speck, hausgemachten Würsten und Käse und Produkten von Sonnentor. Dem im ökologischen Landbau engagierten Sohn von Queen Elizabeth mundeten die traditionellen Produkte der Region offensichtlich. “Siebenbürgen liegt mir wahrscheinlich im Blut”, sagte Prinz Charles. Seine Ur-Ur-Ur-Großmutter, Gräfin Claudia Rhedey, stamme aus diesem Gebiet.
Der prominente Gast interessierte sich für Absatzmöglichkeiten von Öko-Produkten in Rumänien. Charles wolle auch das Grab der Urahnin in Sangorgiu de Padure im Kreis Mures besuchen. Von den familiären Bindungen abgesehen habe er ein ganz besonderes Interesse an der Karpatenregion, “die nahezu unberührt ist”. Prinz Charles forderte mehr Schutz für solche Ökosysteme.
Im Rahmen des Sonnentor-Anbauprojektes werden in Rumänien ca. 100 ha bewirtschaftet. Damit leistet Sonnentor neben den Hauptanbaugebieten in Österreich auch in Rumänien, Tschechien und Albanien einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Ökosysteme. J. Gutmann: „Unserer Philosophie entsprechend bleibt auch in unseren ausländischen Anbaugebieten ein großer Teil der Wertschöpfung bei den Bauern, um Arbeitsplätze und Zukunft zu schaffen. Wir sind sicher, dass damit ein weiterer wichtiger Schritt für das gemeinsame, gesunde Wachstum von Sonnentor gemacht wird, im Sinne von leben und leben lassen. “


