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Innovatives Forschungsprojekt setzt
Meilenstein in der Qualitätssicherung

Mittwoch, 06. April 2011 | Fensterl‘n beim Bauern

Bei SONNENTOR wurde die Lebensmittelsicherheit weiter verbessert, gefährlicher Beikrautbesatz und allergene Stoffe können im Haus mikroskopisch erkannt und getrennt werden.

Die Qulitätssicherung wird immer besser. Nun können gefährlicher Beikräutbeisatz und allergene Stoffe im Haus erkannt und getrennt werden.

Der Waldviertler Bio-Spezialist SONNENTOR aus Sprögnitz hat ein neues System zur Rohstoffaufbereitung und Erkennung von gefährlichen Beikräutern entwickelt. Der Hintergrund dazu: Durch Umwelteinflüsse, Klimawandel, Großflächigkeit der Anbauflächen und sich verändernde Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft – es leben immer weniger Menschen in den landwirtschaftlichen Betrieben – kann die Verlässlichkeit der Produktion mit den herkömmlichen Aufbereitungsmethoden immer weniger garantiert werden.

So kommt es etwa durch die Klimaerwärmung vermehrt zu gefährlichem Beikrautbesatz und Sämereien in Agrarkulturen, Auswirkungen auf den Menschen können allergische Reaktionen sein. SONNENTOR Geschäftsführer Johannes Gutmann hat angesichts der neuen Entwicklungen sogleich Konsequenzen gezogen: „Bisher hat die Aufbereitung unserer Kräuter und Gewürze einwandfrei funktioniert. Damit das auch so bleibt, haben wir uns entschlossen, in eine regelrechte Spitzen-Anlage zu investieren, um weiterhin die beste Qualität garantieren zu können.“ Kontaminationen, die jetzt bereits früh erkannt und herausgefiltert werden, sind damit in Zukunft praktisch ausgeschlossen.

Aufbereitung und Verfahrenstechnik werden neu aufgestellt
SONNENTOR stellt sich diesen Herausforderungen und unternimmt alles dafür, keine solcher Beikräuter und Sämereien in den Rohstoffen und Fertigprodukten vorkommen zu lassen. Mit neuen Aufbereitungs- und Reinigungsanlagen wird eine noch exaktere Prüfung der Rohstoffe möglich. So werden die Kräuter durch neue Luftbearbeitung und Absaugung während der Aufbereitung bereits zu Beginn des Verfahrens vom Staub befreit. Die Sämereien der hochallergenen Pflanzen werden ebenfalls noch besser herausgefiltert. Die Möglichkeit, den gesamten Kontrollprozess intern zu verrichten, sichert die Qualität zusätzlich. SONNENTOR leistet damit einen weiteren Beitrag, um seine internen Spezialisten im Bereich Lebensmittelsicherheit mit der neuesten Verfahrenstechnik aus Niederösterreich auszurüsten. Auch hier ist SONNENTOR mit der Firma Hiebel und Hess aus St. Pölten sehr regional fündig geworden.

Ablauf der Qualitätssicherung von Kräutern und Gewürzen
SONNENTOR bezieht seine Ware in getrockneter Form direkt vom Bio-Bauern, nach dem Eintreffen im Betrieb werden diese sogleich einer Feuchtigkeitsmessung unterzogen. Um die Gefahr von Pilzbefall oder gefährliche Sämerein zu erkennen, wird jede Charge direkt im Haus mikroskopisch untersucht. Es folgen externe Laboruntersuchungen, die schlussendlich auch Pestizide, Fungizide und Insektizide anzeigen. Der gesamte Untersuchungsprozess der Kräuter und Gewürze dauert in der Regel etwa drei Wochen und endet in einer Probesiebung, bei der der Grad der Belastung festgestellt wird. „Im Falle eines Befalls wird die Rohware künftig auch mittels einer Laboraufbereitung getestet, ob eine Reinigung möglich ist– die in weiterer Folge im Haus stattfindet. Es wird gesiebt, gesichtet, und auch gerüttelt, bis wir die gewünschte Qualität erreicht haben“, erklärt Erich Maier, Experte im Bereich Aufbereitung bei SONNENTOR. "Trotz der Neuanschaffungen erwecken wir auch teilweise bis zu 50 Jahre altes Know-How und Maschinen wieder zum Leben. Diese funktionieren immer noch sehr gut und kommen im Zuge der neuen Aufbereitungsverfahren wieder zum Einsatz“, freut sich Erich Maier.

Der erste Schritt in der Qualitätssicherung wird aber nicht erst bei der Aufbereitung der Rohwaren, sondern schon viel früher in der Produktentwicklung gesetzt. So arbeiten Einkauf und Produktentwicklung sehr eng zusammen – denn nur die besten Kräuter und Gewürze in ausgezeichneter Qualität kommen in ein SONNENTOR Produkt. Eine kontinuierliche Qualitäts-Überprüfung begleitet den Produktentwicklungsprozess bis hin zur Markteinführung.

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