Tee, Frauenbeschwerden

Himbeerblätter:
mach mal locker

RUBUS IDAEUS

Die Himbeere zählt zu den Rosengewächsen. Ihre roten Früchte sind allseits als köstliche Nascherei beliebt. Für die Heilkunde sind vor allem ihre Blätter interessant.

Die Himbeere verdankt ihren Art-Namen „idaeus“ der Nymphe Ida, die sich an ihren Dornen stach, und mit ihrem Blut die Beeren rot färbte.

Rundum wirkungsvoll

Die gerbstoffhaltigen Blätter sind aus der Frauenheilkunde nicht wegzudenken. Viele Hebammen schwören im Rahmen der Geburtsvorbereitung darauf. Ihre adstringierenden Eigenschaften machen sie auch zur Pflanze der Wahl gegen Bauchzwicken und zur Anregung der Darmaktivität. In Kombination mit Kamille wird diese Wirkung zusätzlich verstärkt.

Himbeere

Was kann ich damit machen?

Ihr feiner Geschmack nach Blütenhonig bringt die Sonne in deine Tasse und passt in die leichte Sommerküche. Für die Zubereitung als Tee werden ein bis zwei Teelöffel Himbeerblätter mit heißem Wasser übergossen und einige Minuten ziehen gelassen. Ein stark gebrauter Tee kann als Gurgelwasser gegen wunde Stellen im Mund verwendet werden. 

Schon gewusst?

Im Volksmund trägt die Himbeere die Namen Hindebeere, Rehbockbeere, Hohlbeere oder Hirschbeere. 

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