ALBANIEN - TRADITION TRIFFT BEGEISTERUNG

Nur 700 Kilometer vom Waldviertel entfernt und doch eine ganz andere Welt: das ist das Gebiet um Shkodra im Norden Albaniens. Hier herrschen ideale Bedingungen für mediterrane Kräuter. Was daheim im rauen Klima des Waldviertels schlecht gedeiht, entfaltet unter der heißen Sonne Albaniens volles Aroma. Ein Grund, warum wir 2007 unsere Fühler in diese Region ausgestreckt haben.

Bergtee Sonnentor | © SONNENTOR
Lorbeer Sonnentor | © SONNENTOR

Gute Partnerschaften sind wichtig

Begonnen hat die Kooperation als Entwicklungshilfeprojekt unter der Begleitung der ADA (Austrian Development Agency), um die Existenzgrundlage der albanischen Bauernfamilien zu verbessern. Von 400 geschulten Bäuerinnen und Bauern stellten 20 auf biologische Landwirtschaft um. Inzwischen arbeiten mehr als 550 Familien mit uns zusammen - ob im Anbau oder in der Wildsammlung. Alle Fäden laufen schließlich bei Endrit Kullaj zusammen, unserem Partner vor Ort. Er leistet wichtige Aufbauarbeit und unterstützt die Bäuerinnen und Bauern bei Warenübernahme, Export und Schulung. Gemeinsam mit ihm unterstützen wir die Betriebe auch bei der Bio-Zertifizierung, um die ökologische Idee weiter zu tragen.

Eine Zusammenarbeit mit Abenteuer

In Albanien Fuß zu fassen, war eine Herausforderung. Große Teile der Bevölkerung sind sehr arm. Die Arbeitslosigkeit liegt offiziell bei rund 15 Prozent. Am Land dürften aber noch mehr Menschen betroffen sein. Die Jugend zieht es vermehrt in den Westen, weil sie keine Perspektive sehen. Umso wichtiger ist es, dass es Firmen gibt, die den Menschen vor Ort ein Auskommen ermöglichen. Dafür muss man die örtlichen Gegebenheiten kennen, mit der Kultur in Kontakt treten und das Vertrauen der Menschen gewinnen. Johannes Gutmann und unser SONNENTOR Team vom Einkauf sind deshalb zumindest zweimal jährlich vor Ort, um die Bauernfamilien zu Hause besuchen.

Rosmarin Sonnentor | © SONNENTOR

Albanien ist nur eineinhalbmal so groß wie Niederösterreich. Dementsprechend klein sind auch die landwirtschaftlichen Flächen. Die einzelnen Betriebe bewirtschaften durchschnittlich zwei Hektar. Die Bauernfamilien besitzen bestenfalls einen kleinen Traktor. Gesät, gejätet und geerntet wird alles händisch. Von Jung bis Alt helfen dabei alle mit. Zur Erntezeit finden sich immer zusätzliche Helfer. Den Transport übernehmen Esel oder Kühe. Andere Fahrzeuge kämen in den abgelegenen Bergdörfern sowieso nicht weit. Die Straßen sind kaum ausgebaut, Brücken fehlen. Wer über den Fluss will, watet an seichten Stellen durch.

Beste Bedingungen für Kräuter

Viel unberührte Natur und kleinstrukturierte Flächen bieten dafür beste Voraussetzungen für Wildsammlungen und den Anbau von Spezialkräutern. Die Menschen hier kennen sich mit Kräutern aus, wissen, wie man sie richtig zieht und erntet. Auch Kulturen die sorgfältig von Hand gepflückt werden müssen, wie zum Beispiel Kornblumen, beziehen wir aus dem südosteuropäischen Land auf dem Balkan. Rund 60 Tonnen frische Blüten werden jedes Jahr geerntet. Das ergibt sechs bis sieben Tonnen trockene Kornblumen, die in unseren Produkten verarbeitet werden.

Frische Zutaten in bester Verwendung:

Provencekräuter bio Packung

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