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Kräuter und Gewürze für die kalte Jahreszeit

Die Top 10 Wärmespender

Kräuter und Gewürze heizen dir ein! Du neigst zu eisigen Händen und Füßen? Draußen ist es bitterkalt und du sehnst dich nach Wärme von Innen? Kräuter und Gewürze schaffen Abhilfe. Die Top 10 der Wärmespender.

1

Basilikum - Pasta und Amore

Laszlo

Ganz weit vorne, wenn es um die wärmende Wirkung geht, ist das Lieblingskraut des Italieners. Wundert uns eigentlich nicht, denn der mag es bekanntlich hitzig und temperamentvoll. Man darf also ruhig großzügig in der Anwendung sein. Tomaten, Pasta, Risotto und Co stimmen fröhlich ein.

Die schärfste Chili der Welt: Trinidad Moruga Scorpion Chili ist so scharf, dass sie sich sogar durch Latexhandschuhe brennt.

2

Chili - über die Nähe von Liebe und Schmerz

Uns wird schon heiß, wenn wir nur an ihn denken! Wenn es um das Würzen geht, ist Chili ein echtes Multitalent, denn für Liebhaber des scharfen Essens, darf es überall und ruhig ein bisserl mehr sein. Das heißgeliebte Brennen auf der Zunge wird vom enthaltenen Capsaicin ausgelöst.  Das heiße Gewürz harmoniert übrigens nicht nur mit pikanten Gerichten. Probiere doch mal ein paar Flöckchen davon in deiner heißen Schokolade und die Eiszapfen schmelzen dahin.

3

Ingwer - gegen graue Wintertage

Der große Klassiker der internationalen Küche hat es in sich. Gingerol heißt das ätherische Öl, das uns an kalten Tagen Wärme schenkt. Verwendet wird Ingwer in den Küchen Asiens, Afirikas, Lateinamerikas und der Karibik. Kulinarische Abwechslung ist mit seinem Einsatz also garantiert. Ob als Gewürz zum Kochen oder als Tee aufgegossen – die dicken Wollsocken kannst du in der Schublade lassen.

4

Knoblauch - von Vampiren und unendlichem Genuss

Graf Dracula hatte mit diesem Gewürz mit Sicherheit keine Freude, er hielt aber wahrscheinlich auch nicht besonders viel von warmen Händen und Füßen. Der Tausendsassa passt zu fast allem, schmeckt aber in der Kombination mit Olivenöl besonders gut. Vergiss auf gar keinen Fall das Ciabatta zum Tunken!

Kümmel

5

Kreuzkümmel - die bunte Welt Indiens am Teller

Ein Gewürz mit Charakter – nämlich dem der indischen Küche. Aber auch in Südamerika, im Nahen Osten und in Nordafrika wird er großzügig eingesetzt. Vor der Anwendung solltest du das Gewürz unbedingt in einer heißen Pfanne anrösten. Sein charakteristisches Aroma gibt er erst dann so richtig Preis. Mörsern, genießen und in Wärme schwelgen!

6

Kurkuma - sonnengelbe Wunderwurzel

Zu Recht hat der gelbe Wurz in der gesunden Küche einen besonders guten Ruf. In der ayurvedischen Medizin wird er bei zahlreichen Wehwehchen eingesetzt. Zudem schmeckt er köstlich und darf in keinem Curry fehlen. Melanzani mögen seine sonnige Wärme ganz besonders und du wirst sie mit Sicherheit lieben.

7

Petersilie - Must have im Kräuterbeet

In Österreich als Petersil, in der Schweiz als Peterli und Peterle oder Petergrün bekannt, ist er wahrlich ein Promi unter den Kräutern. In der mitteleuropäischen Küche ist er ganz und gar unverzichtbar und hat sich in fast jedem Gericht seine Berechtigung erarbeitet. Neben dem charakteristischen Geschmack zaubert er auch eine große Portion Wärme in deinen Kochtopf. Noch ein Grund mehr für den großzügigen Einsatz.

Salbei

8

Salbei - genussvoller Alleskönner

Ja klar, Salbei ist ein bekanntes Hausmittel gegen Wehwehchen aller Art. Und ja, auch seinen Platz in der Küche hat er sich redlich verdient. Öl- und fetthaltige Speisen profitieren unheimlich von seinem feinen Aroma und frittierter Salbei ist eine echte Delikatesse. Da heißt es kräftig zugreifen. Natürlich nur den warmen Gedanken zu Liebe.

9

Zimt - Apfelstrudel und Butterbrösel

Besonders bei Naschkatzen ist der Zimt beliebt und darf in kaum einer winterlichen Süßspeise fehlen. Die arabische und indische Küche schätzen ihn auch in pikanten Speisen und setzen ihn großzügig ein. Schon Hildegard von Bingen war von seiner wärmenden Wirkung begeistert: „Der Zimt ist sehr warm, hat große Kraft.“ Davon solltest du dich überzeugen!

10

Zitronenmelisse - wer hätte das gedacht?

Nicht nur in Tees, Limonaden, Sirupen und Sorbets ist sie ein beliebter Hauptdarsteller, auch in Aufstrichen und Kräuteressigen hat sie sich ihren Platz verdient. Obstsalat und Zuckermelone profitieren enorm von ihrem Aroma – im heimischen Kräutergarten sollte sie auf keinen Fall missen. In der Ayurveda ist sie als wärmendes Kraut bekannt und sollte deswegen von Kaltfüßlern unbedingt großzügig eingesetzt werden.