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Brennnessel

Mit der Brennnessel haben wir wohl fast alle schon einmal Bekanntschaft gemacht. Oft vielleicht näher als beabsichtigt, denn die feinen Härchen an ihren Blättern können bei Berührung brennende Bläschen auf der Haut verursachen. Das sollte aber kein Grund sein, die wichtige Heilpflanze zu meiden. Getrocknet sind die Blätter nämlich völlig harmlos.

hier ist brennnessel verwurzelt

Die Brennnessel ist eine echte Weltenbummlerin! Denn wenigstens eine ihrer bis zu 70 Arten kommt fast überall auf der Welt vor. In Österreich sind die Große und die Kleine Brennnessel sehr verbreitet. Erstere macht ihrem Namen alle Ehre – sie kann bis zu 3 Meter hoch werden. Diese Größe erreicht sie vornehmlich im Mittelmeerraum.

wie schmeckt brennnessel?

Als Tee aufgegossen, behält die Brennnessel ihre krautigen und aromatischen Qualitäten. Der Gaumen erfreut sich zwar an herben Noten, insgesamt ist das hellgrüne Getränk aber eher milder Natur.

die kraft der brennnessel

Die Brennnessel ist eine wahre Allrounderin und reich an Eisen, Mineralien und Spurenelementen. Sie ist daher eine Wohltat bei (Frühjahrs-)Müdigkeit, begleitet aber auch hervorragend durch die Fastenzeit und beim Detoxen.

was kann ich mit brennnessel machen?

Brennnessel-Tee schmeckt nicht nur gut, sondern leistet auch in der Körperpflege ganz hervorragende Dienste. Abgekühlt ergibt er ein reinigendes Gesichtswasser – einfach mit einem wiederverwendbaren Kosmetikpad oder einem sauberen Waschlappen auf das Gesicht tupfen. Auch bei schlaffem Haar kann eine Spülung mit Brennnesseltee helfen – das stärkt die Kopfhaut und fördert den Haarwuchs.

Schon gewusst?

Der Spitzname „Donnernessel“ kommt nicht von ungefähr. Da das Kraut dem Donnergott Thor geweiht war, erwartete man sich Schutz vor Blitzeinschlägen. Dafür wurden Brennnesseln ins Feuer geworfen, wenn ein Gewitter aufzog.

Hier ist Brennnessel auch enthalten: