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Ysop

Schon Hildegard von Bingen war ein großer Ysop-Fan! Neben der bezaubernden Optik sind dafür in erster Linie die inneren Werte verantwortlich. 

hier ist ysop verwurzelt

Zauberhaft blau und rosa blühend, reiht sich der Ysop bei den Pflanzen ein, die es gern warm mögen. Er liebt sonnige Standorte und trockene Böden. Deswegen hat er sich in erster Linie in wärmeren Gefilden ausgebreitet. Er ist in Südeuropa, Westasien und Nordafrika anzutreffen. Nahe Verwandte sind Thymian, Salbei, Rosmarin und Lavendel. Bereits seit dem Mittelalter wird Ysop als Gewürz-, Zier- und Heilpflanze kultiviert. Die kräuterkundige Äbtissin Hildegard von Bingen schätzte seine Wirkung auf unsere Organe ebenso wie seinen Geschmack. Auch heute noch sollte er großzügig Verwendung finden – er schmeckt nämlich fabelhaft. 

wie schmeckt ysop?

Ysopkraut schmeckt außergewöhnlich intensiv, weswegen es sehr sparsam eingesetzt werden sollte. Gemahlener Ysop überzeugt durch minzige, herbe und süßliche Aromen. Er passt hervorragend zu fettigen Fleisch- und Gemüsegerichten. Auch als Beigabe zu Suppen und Salatdressings nutzt er seine Chance. Topfenaufstriche profitieren ebenso von seiner Geschmackswelt, weswegen er in jede gut sortierte Gewürzlade gehört.  

wie würze ich mit ysop?

Das zarte Kräutlein sorgt für ein besonders intensives Geschmackserlebnis, verwende ihn deswegen mit Bedacht. Seine Einsatzmöglichkeiten hingegen erfreuen sich großer Vielfalt: 

  • Aufstriche und Salatdressings 
  • Hühnersuppe und Hühnergerichte 
  • Lammbraten und Lammeintöpfe 
  • Fruchtsalat und Kompott 
  • Kräutertees und Getränke 
  • Sehr sparsam eingesetzt auch solo als Tee köstlich 

Ysop sollte nicht zu lange mitgekocht werden, da er sonst seine flüchtigen Aromen verliert.  

schon gewusst?

Wusstest du, dass Ysop übersetzt „heiliges Kraut“ bedeutet? Das überrascht uns nicht, denn ihm werden vielfältige gesundheitliche Vorteile zugeschrieben. Kräuter-Koryphäe Hildegard von Bingen setzte diesen "Wunderwuzzi" zur Stärkung von Leber und Lunge ein.  Ausgekochter Ysop wurde im Mittelalter aber auch zum Einfärben von Seide verwendet.  

Hier ist Ysop auch enthalten: