Auf dem Foto sind Lindenblüten zu sehen. | © SONNENTOR
Tee, erkältung

Lindenblüten: Dem Husten eins husten

TILIA SPP.

Die Linde ist Gerichtsbaum und Liebesbaum. Sie wurde schon in frühen Zeiten als solcher geehrt und hat in vielen Dörfern noch heute eine wichtige Bedeutung. Die kleinen herzförmigen Blüten des Lindenbaums sind es, die für ihre Kräfte bekannt sind und in der Volksmedizin eingesetzt werden. 

Auf dem Foto sind Lindenblüten zu sehen. | © SONNENTOR

Rundum wirkungsvoll

Die Linde ist für ihre reizlindernde und beruhigende Wirkung bekannt. Bei Husten und Heiserkeit sowie Entzündungen im Hals- und Rachenraum verschafft der Tee echte Erleichterung und ist auch bei Fieber eine gute Wahl. Aufgrund der schweißtreibenden Eigenschaften sind Lindenblüten bei Grippe das Kraut der Wahl. 

EINE LINDENBLÜTE HEFTETE SICH BEIM BAD IN DRACHENBLUT AN SIEGFRIEDS SCHULTER, WODURCH ER AN DIESER STELLE VERWUNDBAR BLIEB.
Nibelungensage

Was kann ich damit machen?

Lindenblüten werden als Teeaufguss getrunken. Mit einem Löffelchen Honig gesüßt ist nicht nur die Wirkung, sondern auch der Geschmack ein echtes Highlight.

Schon gewusst?

Die Linde ist der Göttin Freya, der Göttin der Liebe, des Glücks und der Gerechtigkeit geweiht. Kein Wunder, dass so mancher Liebesschwur ihren Stamm ziert. Vielerorts wurde früher unter der Dorflinde gerichtet, weswegen er als Gerichtsbaum bekannt ist. 

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