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Beifuß

Gans schön würzig: Beifuß ist das klassische Ganslgewürz. Du möchtest erfahren, was er noch zu bieten hat?

hier ist beifuss verwurzelt

Beifuß kommt ursprünglich in Europa, den gemäßigten Gebieten Asiens sowie in Nordafrika vor. Mittlerweile hat er sich aber auch schon in Grönland und Nordamerika verbreitet. Der Korbblütler wird bis zu zwei Meter hoch. Zu seinen nahen Verwandten zählen Kamille und Artischocke. Die Blätter sind fiederteilig und auf der Rückseite behaart. Die feinen Härchen sind dafür verantwortlich, dass er gemahlen eine wattige Konsistenz bekommt.  

wie schmeckt beifuss?

Beifuß schmeckt herb, krautig und würzig. Bekannt ist er vor allem als Gewürz für die klassische Martinigans. Schon unsere Großmütter wussten, dass das fettige Gericht so leichter bekommt. Das Gewürz harmoniert geschmacklich hervorragend mit Zwiebel und Knoblauch. Auch Gemüsegerichte profitieren von seinem Aroma. Da Beifuß sehr intensiv schmeckt, dosiert man ihn nach und nach, bis die richtige Würze erreicht ist. Er wird am Anfang des Kochvorgangs zugefügt und anschließend mitgekocht. 

wie würze ich mit beifuss?

Leicht wie das gemahlene Kraut selbst – so werden die Gerichte bei seiner Verwendung. Probiere den Beifuß doch mal aus 

  • zum Einreiben von Ente und Gans 
  • zum Würzen von Polenta 
  • als Beigabe in deftigen Gemüseeintöpfen 
  • als feines Gewürz für den Sonntagsbraten 
  • als Zutat von Likören und Magenbitter 
  • als Tee.

tipp

Für alle, die auf der “veggie side of life“ sind: Der watteweiche Beifuß schmeckt sehr lecker auf gebratenen Pilzen aller Art. Für gelbe und grüne Fisolen ist er ebenfalls ein großer Gewinn. Beifuß ist in Kombination mit Lavendel und Salbei auch ein Teil vieler Räuchermischungen.

Hier ist Beifuß auch enthalten: