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Majoran

In der Antike wurde er als Liebeskraut und natürliches Aphrodisiakum eingesetzt. Heute ist er Fixstarter als Küchengewürz.  

hier ist majoran verwurzelt

Der Majoran entstammt warmen Gefilden. Die Gewürzpflanze ist in Kleinasien und Zypern beheimatet. Erfolgreich angebaut wird er überall, wo das Klima angenehm warm ist. Das ist vor allem im Mittelmeerraum und in einigen osteuropäischen Ländern der Fall. So kann er Wuchshöhen von bis zu 80 cm erreichen. Bereits die alten Griechen schätzten den Majoran. So soll Aphrodite den Majoran als Zeichen für Glückseligkeit gesehen haben. Wir schätzen das geschmacksintensive Kraut als Gewürz – so hat er sich auch in der europäischen Küche seinen Platz gesichert. 

wie schmeckt majoran?

Das intensiv schmeckende, würzige Kräutlein hat ätherische, süßliche und krautige Aromen. Majoran passt hervorragend in die mediterrane Küche. Er ist auch als kleiner Bruder des Oregano bekannt. Majoran würzt Pizza und Pasta, passt aber ebenso hervorragend in deftige Gerichte. Er wird zum Würzen von Fleischgerichten eingesetzt. In Deutschland ist Majoran auch als Wurstkraut bekannt, was er seinem Einsatz bei der Zubereitung des Wurstbräts zu verdanken hat. Es überrascht somit auch nicht, dass sein Geschmack hervorragend mit Senf harmoniert.

wie würze ich mit majoran

Verwende ihn zum Würzen von: 

  • Deftigen Gerichten mit Erdäpfeln und Bohnen  
  • Eräpfelschmarrn, Braterdäpfel und Erdäpfelsuppe  
  • Pizza- oder Pastasauce  
  • Wiener Majoranfleisch 
  • Krautsuppe und Gulaschsuppe 
  • Gerichten mit Faschiertem bzw. Hackfleisch 
  • Schweinefleisch 

Hinweis: Sein Geschmack ist kräftig, weswegen man ihn vorsichtig dosieren sollte. 

tipp

Wer Krautfleckerl mag, wird Krautfleckerl mit Majoran lieben! Eine herausragende Geschmackskombination, die ihresgleichen sucht, aber nicht findet! 

Hier ist Majoran auch enthalten: