Grillduft liegt in der Luft

Wildkräuter sorgen für beste Stimmung am Rost!

Du suchst nach neuen Ideen für ein sommerliches Gartenmenü? (Wild-)Kräuter bringen frischen Pepp in deine Grillparty. Ob in Marinaden, Saucen, Salaten, Getränken oder Desserts, Kräuter passen in jede Speise. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

Würzig-herbe Wildkräuter für Marinaden

Basilikum

Gemüse, Tofu oder Fleisch bekommen durch Kräutermarinaden ein fein-würziges Aroma. Kräuter wie Schafgarbenblüten, Beifuß und Quendel haben einen intensiv würzigen Geschmack und eignen sich hervorragend zum Grillen. Für die Marinade kann man entweder frisch gepflückte oder getrocknete Kräuter verwenden.

Für 4 Portionen nehme man:

1/4l OlivenölOlivenöl extra nativ GR bio, 250 mlOlivenöl extra nativ bio Bio-Olivenöl€ 7,49 inkl. 10 % MwSt.

2 Stk. Knoblauchzehen

1 EL SchafgarbenblütenSchafgarbe kbA, 50gSchafgarbe bio Bio-Schafgarbe€ 3,49 inkl. 10 % MwSt.

1 EL QuendelQuendel kbA, 40g gemahlen; HildegardQuendel Hildegard bio Bio-Quendel€ 2,49 inkl. 10 % MwSt.

1 EL BeifußBeifuß kbA, 25g gemahlen; HildegardBeifuß Hildegard bio Bio-Beifu߀ 2,49 inkl. 10 % MwSt.

1 EL Essig

 

Alle Zutaten vermischen und das Grillgut darin einlegen. Damit sich das Aroma schön entfalten kann, Gemüse und Tofu mindestens 2 Stunden, Fleisch mindestens 8 Stunden ziehen lassen.

 

Magenbehagen mit Beifuß

Schafgarbe, Quendel und Beifuß sind Kräuter, die deine Verdauung in Schwung bringen. Insbesondere der BeifußBeifuß kbA, 25g gemahlen; HildegardBeifuß Hildegard bio Bio-Beifu߀ 2,49 inkl. 10 % MwSt. ist ein wahrer „Verdauungsmeister“. Er ist reich an Bitterstoffen und deshalb sehr gut zum Würzen von fetten Speisen geeignet.

In alten, traditionellen Küchen wird ein „Gansl“ noch mit Beifuß gewürzt. Nicht nur als Gewürz- sondern auch als Heilkraut hat der Beifuß eine lange Tradition. Der Göttin Artemis, Hüterin der Frauen und Kinder, geweiht, wurde Beifuß unter anderem auch als kräftigendes und wärmendes Frauenkraut eingesetzt.

ACHTUNG: Beifuß in der Schwangerschaft meiden.

Mild-herbe Kräuter für Salate

Frische Wildkräuter geben Blattsalaten, Griechischen-, Kartoffel- oder Karottensalat eine harmonische und frische Kräuternote. Hervorragend eignen sich für Salate mild-herbe oder würzige Wildkräuter wie Giersch, Spitzwegerich, Löwenzahnblätter, Gundelrebe, Gänseblümchen, Schafgarbenblätter oder Blätter des Wiesenknöterichs (ja, auch die kann man essen). Ganz hübsch wirken auch Gänseblümchenblütenköpfe als Dekoration für Salate und Saucen und Aufstriche.

Vitaminbombe Giersch

Junge Gierschblätter haben es in sich. Giersch ist reich an Vitamin C, Karotin, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink. Frische Gierschblätter schmecken fein würzig und erinnern an Petersilie. Aufgrund seines Nährstoffreichtums und seines üppigen Wachstums steht der Giersch schon seit der Steinzeit auf unserem Speiseplan. Giersch fand im Mittelalter Anwendung bei Rheuma und Gicht. Im Volksmund ist er deswegen auch als „Podagrakraut“ oder „Zipperleinskraut“ bekannt. Giersch ist ein tolles Wildgemüse. Suppen und Spinat lassen sich schnell daraus zaubern. Perfekt passt sein Aroma auch in Aufstriche, Saucen und Smoothies.

Aus Giersch kann man auch einen erfrischenden Kräuter-Apfelsaft zubereiten:

1l Apfelsaft

1 Handvoll frische Gierschblätter

1 EL QuendelQuendel kbA, 40g gemahlen; HildegardQuendel Hildegard bio Bio-Quendel€ 2,49 inkl. 10 % MwSt.

Gierschblätter schneiden, mit dem Saft übergießen, Quendel hinzugeben und mindestens 3 Stunden ziehen lassen (je länger, umso besser). Der Apfelsaft nimmt ein mildes Kräuteraroma an. Pur oder gespritzt erinnert er im Geschmack an Almdudler.

Grillgewürze vegetarisch