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Anis

Kindheitserinnerungen in der Gewürzpackung sind mit diesen kleinen Samen garantiert. Feine Lakritzaromen sind der Grund. 

hier ist Anis verwurzelt

Seine ursprüngliche Heimat liegt höchstwahrscheinlich im östlichen Mittelmeerraum, wie zum Beispiel in Kroatien oder Albanien. Die Anbaugebiete sind heute aber durchaus vielseitiger. Sie reichen von Mitteleuropa und Mittelamerika bis nach Japan und Südamerika. SONNENTOR bezieht diese Rohware ausschließlich von Anbaupartner:innen aus Österreich. Zum Kochen werden die Früchte des reinweiß blühenden Doldenblütlers verwendet. Als Zutat in der Lakritze hat der kleine Anis große Bekanntheit erlangt. 

wie schmeckt anis?

Anis schmeckt ätherisch und süßlich. Sein Aroma erinnert stark an Lakritze. Auch wenn man bei Anis in erster Linie an Süßigkeiten denkt, beschränkt sich seine Verwendung nicht nur auf die Beigabe zu Süßspeisen. Auch beim Einkochen und Einlegen ist er eine geschmackliche Bereicherung. Beim griechischen Ouzo ist Anis für das charakteristische Aroma verantwortlich. Deswegen ist der Genuss von Anis auch immer ein kleiner Ausflug an den weißen Strand von Griechenland. Einfach herrlich! 

wie würze ich mit anis?

Die winzig kleinen Früchte der Anispflanze enthalten ganz viel Geschmack. Damit dieser möglichst gut zur Geltung kommt, solltest du die Samen vor der Verwendung erhitzen und bei Bedarf gut mörsern. Anis passt hervorragend 

  • in den Sud von eingelegtem Gemüse und sauren Gurkerln 
  • zur Herstellung von Likören und Schnäpsen 
  • als Beigabe zu selbstgemachtem Brot und Gebäck 
  • in Kompotte und Marmeladen 
  • zu Rotkraut und Karotten 
  • als Lebkuchengewürz 

Wer an Anis denkt, dem kommen oft auch Kümmel und Fenchel in den Sinn. Anis-Fenchel-Kümmel-Tee sorgt für ein wohliges Bauchgefühl in allen Lebenslagen.

schon gewusst?

Anis wird im Volksmund auch „süßer Kümmel“ genannt. Tatsächlich sehen sich die beiden Gewürze zum Verwechseln ähnlich, unterscheiden sich aber geschmacklich stark. Der Teufel steckt auch optisch im Detail: Die Früchte haben im Gegensatz zum Kümmel eine raue Oberfläche.

Hier ist Anis auch enthalten: