Salben aus deiner Hexenküche Sonnentor | © SONNENTOR

Salben aus deiner Hexenküche

Für jedes Wehwehchen das richtige Mittel

Deine Uroma hat’s gemacht, deine Oma hat’s gemacht, deine Mama vielleicht auch noch. Und du solltest es unbedingt probieren. Salben selber machen geht ganz einfach. Früher wurden sie aus Schweineschmalz hergestellt, denn die Konsistenz ist bei Raumtemperatur genau die Richtige. Wir verwenden heute stattdessen wertvolle Öle, Kakaobutter und Bienenwachs. Bei der Zugabe von ätherischen Ölen und Kräutern und Co sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Ringelblume | © SONNENTOR

Das Salben-Grundrezept

Zutaten:

30 ml Öl (z.B. Olive, Jojoba oder Kokos)
1 Gramm Bienenwachs
4 Gramm Kakaobutter

Zubereitung:

Öl mit Bienenwachs und Kakaobutter in einem Topf bei geringer Hitze erwärmen bis alle Zutaten miteinander verschmolzen sind. Danach machst du mit einer kleinen Menge den Konsistenztest. Einfach ein wenig von der Salbe auf einem kleinen Teller erkalten lassen. Je nach gewünschter Konsistenz kannst du dann entweder Bienenwachs (macht die Salbe fester) oder Öl (macht sie flüssiger) hinzufügen und wieder auf dem Tellerchen testen, ob die Schmierfähigkeit für dich die Richtige ist.

Pimp my Salbe!

Bienenwachs, Kakaobutter und Öl sorgen für eine zarte Haut, Duft und Wirkung fehlen aber noch. Um deiner Salbe einen feinen Duft zu verleihen, nimmst du ein wenig ätherisches Öl (Vorsicht: wenige Tropfen reichen) wie zum Beispiel Vanille oder Rose und fügst es zur flüssigen Salbenbasis hinzu. Um Ringelblumensalbe oder eine Brandsalbe mit Johanniskraut herzustellen, lässt du die frischen oder getrockneten Kräuter in der warmen Salbenbasis etwa 10 Minuten ziehen und filterst sie anschließend wieder ab. Die fertige Salbe füllst du dann am besten in kleine dunkle Tiegel aus Glas, so dass sie vor Licht geschützt sind. Um eine möglichst hohe Haltbarkeit zu gewährleisten, achte darauf, dass du sauber arbeitest und lagere die Salben in einem kühlen Raum oder auch im Kühlschrank.

Bengelchen Bienen Sonnentor | © SONNENTOR

Wie verwende ich die Salben?

Die Salben eignen sich zur Haut- und Lippenpflege. Ringelblumensalbe hat schon deine Oma zur Förderung der Wundheilung verwendet und auch die Brandsalbe mit Johanniskraut ist ein echter Klassiker der Volksmedizin.

Husch husch, auf den Besen, ab in die Küche und ran an den Hexenkessel.