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Vanille

Die Kapselfrüchte der Vanille-Orchidee werden mit Wasserdampf behandelt und anschließend fermentiert. Ein sinnlicher Genuss! 

hier ist vanille verwurzelt

Etwa 120 verschiedene Arten hat die Vanille-Orchidee, 15 von ihnen liefern Schoten. Vanille gedeiht unter anderem auf der Insel Réunion, die früher den Namen Bourbon trug. Daher stammt wiederum die Bezeichnung Bourbonvanille. Auch im nahen Inselstaat Madagaskar ist der Vanille-Anbau verbreitet. Bei den schwarzen Schoten handelt es sich um die fermentierten Kapselfrüchte der Pflanze. Nach einer Behandlung mit heißem Wasser oder Dampf dauert dieser Prozess mindestens vier Wochen. Daraus entsteht die uns bekannte köstlich-sinnliche Vanilleschote, deren Verwendung in unseren Küchen weit verbreitet ist. 

wie schmeckt vanille?

Ob gemahlen oder als ganze Schote – das Aroma der Vanille wird als fruchtig, süßlich und schokoladig beschrieben. Die mexikanischen Urvölker setzten sie gern als Kakaogewürz ein. Vanilleschoten werden vor allem in Süßspeisen verwendet. Man kratzt dafür entweder das Mark aus der Schote heraus, nimmt fertig gemahlenes Pulver, Vanillezucker oder flüssigen Vanilleextrakt. Wer das Mark der Schote bevorzugt, kann auch die ausgekratzte Vanilleschote in Flüssigkeiten wie zum Beispiel Milch mitkochen und sie anschließend entfernen.  

wie würze ich mit vanille?

Die Verwendung von Vanille und Vanilleextrakt ist bei uns weit verbreitet. Der Geschmack des Gewürzes ist schon bei Kindern sehr beliebt. Würze damit: 

  • Milchreis und Grießkoch/Grießbrei 
  • Eis, Pudding und Vanillesauce 
  • Kuchen, Torten und Cremes 
  • Bratäpfel und Porridge 
  • Vanillekipferl 
  • Selbstgemachte Säfte und Marmeladen 
  • Topfencremes 
  • Bananenbrot oder Chiapudding 

schon gewusst?

Bereits die Azteken schätzten die Vanille sehr. Die ihnen unterworfenen Totonaken mussten einen Teil ihres Tributs deswegen in Form von Vanilleschoten bezahlen.