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Eine kleine Salz-Kunde

Erfahre alles, was du über Salze wissen musst.

Salz ist aus der Küche nicht wegzudenken. Aber Salz ist nicht gleich Salz. Hier findest du einen Überblick über die verschiedenen Sorten und die Ursprünge des Küchenklassikers.

Der Kern des Salzes

Hast du schon mal die Bezeichnung weißes Gold gehört? Sie stammt noch aus Zeiten, in denen Salz zu Edelmetall-Preisen gehandelt wurde. Der Handel mit Salz machte viele Herrscher und Städte reich. Viele Ortsnamen lassen heute noch die Bedeutung ihrer salzigen Vergangenheit erahnen, wie zum Beispiel Salzburg.

Inzwischen ist Salz ein Alltagsgut geworden und längst nicht mehr so kostspielig. Kostbar ist es aber weiterhin – für unsere Körper nämlich. Schließlich brauchen wir Salze, um lebenswichtige Funktionen am Laufen zu halten. Schon im antiken Rom wusste man: „Der Mensch kann ohne Gold, aber nicht ohne Salz leben“.

Was ist Salz eigentlich?

Bei Kochsalz handelt es sich um das Natriumsalz der Salzsäure (Natriumchlorid). Es besteht zu über 95 % aus den Mineralstoffen Natrium und Chlor. Außerdem sind geringe Mengen an Calcium, Magnesium und Kalium enthalten. Einige Sorten enthalten zusätzliche Inhaltstoffe wie Eisenoxid oder Farbpigmente von Mikroalgen, die dem sonst weißen Salz eine besondere Farbe verleihen.

Ist Salz ein Gewürz?

Gewürze im ursprünglichen Sinn sind meist Stoffe pflanzlichen Ursprungs, wie Kräuter und Samen. Streng genommen handelt es sich bei Speisesalz gar nicht um ein Gewürz. Der Begriff hat sich aber im täglichen Sprachgebrauch etabliert. Vermutlich weil es wie ein Gewürz in der Küche verwendet wird.

Bio-Salz – gibt’s das?

Nicht alles kann bio sein. Salz ist ein anorganisches Produkt, das seit Millionen von Jahren im Berg eingeschlossen oder im Meer gelöst ist. Für Salze selber gibt es, da es sich nicht um ein landwirtschaftlich hergestelltes Produkt handelt, keine Bio-Siegel. Es gibt aber sehr wohl qualitative Unterschiede. Bei Natursalzen wird im Gegensatz zu raffinierten Salzen auf Rieselhilfen verzichtet.

Welches ist das beste Salz?

Diese Frage können wir die schwer beantworten. Wie so oft im Leben gilt: Es ist eine Frage des Geschmackes. Und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Salz hat keinen besonderen Eigengeschmack. Verschiedene Zusätze oder Produktionsarten (z.B. räuchern) können aber ganz neue Aromen herauskitzeln. Außerdem unterschieden sich die Sorten oft in ihre Körnigkeit. Hier findest du einen Überblick über die verschiedenen Salzsorten – vielleicht hilft dir das bei der Qual der Wahl?

Meersalz

Der Salzgehalt im Meerwasser liegt etwa bei 3,5%. Um Salz vom Wasser zu trennen, wird es in flachen Becken gesammelt – den sogenannten Salzgärten. Dort verdunstet das Meerwasser nach und nach – übrig bleiben die Salzkristalle. Eine besondere Meersalz-Sorte ist Fleur de Sel (Frankreich) oder Flor de Sal (Portugal). Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Salzblüte“ und stammt von der Form in der das Salz kristallisiert.

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Steinsalz

Steinsalz ist im Prinzip nichts anderes als Meersalz, das vor Millionen von Jahren durch das Austrocknen der Urmeere entstanden ist. Steinsalz liegt in Gesteinen eingebettet und muss bergmännisch gewonnen werden. Mit Hilfe von Werkzeugen werden Salzbrocken aus dem Berg herausgebrochen. Dann werden sie vorverlesen, zerkleinert und zu Salz vermahlen.

Das rosafarbene Himalayasalz aus dem Salzgebirge in Pakistan und das Kalaharisalz aus der Kalahariwüste sind besondere Arten von Steinsalzen.

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Rauchsalz

Wird Salz geräuchert erhält es ein besonderes Aroma und eine goldgelbe bis bräunliche Farbe. Mit unterschiedlichen Holzarten erreicht man unterschiedliche Geschmacksnoten. Unser Smokey Salt wird über Buchenholz geräuchert. Es kommen aber auch gern Hickory- oder Wacholderholz zum Einsatz. Rauchsalz ist ein Fixstarter in BBQ-Gerichten. Es hebt den „Grillgeschmack“ noch stärker hervor.

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Kräutersalz

An mische etwas Meersalz und Kräuter – das ist die ganze Hexerei hinter Kräutersalz. So einfach das klingt, so raffiniert schmeckt die Mischung in unseren Gerichten. Unsere fertige Mischung. Ein einfaches Kräutersalz kann aber auch selber hergestellt werden. Alles was du brauchst ist Speisesalz, deine Lieblingsgewürze und ein sauberes und trockenes Gefäß zum Lagern. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

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Wozu passt Salz?

Salz in der Suppe? Das Gewürz passt in alle Speisen, denn es hat keinen intensiven Eigengeschmack, sondern hebt den der einzelnen Gerichte. Zumindest eine Prise Salz gehört meistens dazu –sogar in Süßspeisen. Das Salz sorgt dafür, dass die Süße des Gebäcks noch besser wahrgenommen wird.

Salz kann den Geschmack eines Gerichtes verstärken oder hemmen – bitterer Geschmack wird abgeschwächt, während die Geschmackswahrnehmung von umami oder süß durch Salz verstärkt wird.

Rezepte für Salzmischungen