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Natürliche Hausmittel für‘s Immunsystem

Mit diesen einfachen Alltagsregeln und Hausmitteln aus der Schatzkiste der Natur kann man die Immunabwehr erfreuen.

Gerade in der kalten Jahreszeit wird unser Immunsystem gefordert – oft „schnupfen“ und „husten“ wir uns durch den Alltag. Da ist natürliche Unterstützung für die normale Funktion unserer Abwehrkräfte gefragt. Nicht immer ist der Griff zu Tabletten notwendig – bereits mit einfachen Alltagsregeln und Hausmitteln aus der Schatzkiste der Natur kann man die Immunabwehr erfreuen.

Schafgarbe | © SONNENTOR

Kräuter und Gewürze

Kamille Sonnentor | © SONNENTOR

Kräuter und Gewürze sind lecker, natürlich und rein pflanzlich. Einige von ihnen werden traditionell angewendet, um das Immunsystem anzuregen und die Abwehrkräfte zu stärken.

Ingwer

Inhaltsstoffe im Ingwer fördern die Durchblutung und sollen das Immunsystem anregen. Die erhöhte Durchblutung führt auch bei Erkältung zu einem angenehmen Wärmegefühl.

Kurkuma

Der Inhaltsstoff Curcumin wirkt entzündungshemmend. Traditionell nutzt man Kurkuma schon lange zur Stärkung der Abwehrkräfte und als Hausmittel bei Erkältungen.

Chili

Die scharfe Schote regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an, fördert die Verdauung und hat eine antibakterielle Wirkung. Chili lässt sich frisch, getrocknet oder in Form von Cayenne-Pfeffer verwenden.

Hagebutte

Die Hagebutte ist besonders reich an Vitamin C. Damit ist sie eine ideale Nahrungsergänzung in der Erkältungszeit.

Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl wurde schon von den alten Ägyptern verwendet. Das belegen Funde von Fläschchen mit Schwarzkümmelöl als Grabbeigabe in Pharaonengräbern. Heute weiß man, dass das Öl viele positive Wirkungen hat, unter anderem auf den Blutzucker, die Blutfettwerte und das Immunsystem.

Meerrettich / Kren

Die typische Schärfe der Wurzel entsteht durch die enthaltenen Senföle. Diese wirken als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien und auch gegen Viren und Pilze. Die Pflanze kann deshalb nicht nur vorbeugend die Funktion des Immunsystems begünstigen, sondern auch bei Infekten positiv wirken.

Galgant

Während Galgant in Ländern wie Thailand wegen seines zitronigen, ingwer-ähnlichen Geschmacks als Gewürz verwendet wird, nutzt man ihn hierzulande vergleichsweise selten. Dabei wurde die Galgantwurzel bereits von Hildegard von Bingen zur Stärkung empfohlen und gehört zu den wichtigsten „Hildegard-Gewürzen“.

Bertram

Ein weiteres „Hildegard-Gewürz“ ist der Bertram, eine kamillenähnliche Pflanze. Hildegard von Bingen schreibt über Bertram: „Er ist gut für Gesunde, weil er bei Infektionen die Fäulnisstoffe (Toxine, Schlacken, Giftstoffe) vermindert und gutes Blut bildet.“

Thymian

Auch Thymian war bereits im Altertum ein bedeutendes Heilkraut. Wegen seiner wirksamen Inhaltstoffe wurde es 2006 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Thymian verfügt über Wirkstoffe, die bei der Behandlung von Erkältungserkrankungen, vor allem der Atemwege, seit jeher geschätzt werden. Es fördert den Auswurf bei Husten und ist für seine krampflösenden Eigenschaften bekannt.

Anis

Abgesehen von seiner wohltuenden Wirkung auf die Verdauung wird Anis in der Naturheilkunde aufgrund seiner schleimlösenden Wirkung bei Husten, Bronchitis und Schnupfen verwendet. Das Anis-Öl wird häufig gegen Entzündungen der Atemwege eingesetzt und soll durch seine antibakterielle Wirkung bei der Bekämpfung von Krankheitserregern helfen.

Fenchel

Die Inhaltstoffe der Fenchelsamen wirken schleimlösend und beruhigend, weshalb Fenchelöl häufig Bestandteil von Hustenmedizin ist. In der Naturapotheke darf Fencheltee als Hausmittel bei Erkältungskrankheiten sowieso nicht fehlen. Nebenbei macht sein blähungslindernder Effekt Fenchel zu einer beliebten Zutat von Verdauungsförderern nach dem Essen.

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Bienenprodukte: Propolis, Manuka-Honig

Propolis ist eine wachsartige Substanz, die von Bienen produziert wird. Im Bienenstock schützt Propolis seine Bewohner vor Bakterien und Pilzen. Innerlich wendet man Propolis traditionell zur Stärkung des Immunsystems und zur Vorbeugung von Erkältungen an. Äußerlich angewendet fördert Propolis die Wundheilung.

Manuka-Honig ist Bienenhonig, den die Bienen aus den Blüten der Südseemyrte (Manuka) gewinnen. Die Manuka-Pflanze ist mit dem Teebaum verwandt. Der Manuka-Honig hat eine antibakterielle Wirkung und wird traditionell zur Stärkung des Immunsystems vor allem in der Erkältungszeit angewendet.

Bei allen Bienenprodukten gilt: Wer allergisch gegen Bienen- oder Wespenstiche ist, sollte die Produkte wegen Allergiegefahr sicherheitshalber nicht anwenden.

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Aromatherapie mit ätherischen Ölen

Kurkuma | © SONNENTOR

Zur Pflanzenheilkunde gehört auch die Therapie mit ätherischen Ölen. Einige dieser Öle sollen die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem anregen oder können Erkältungssymptome lindern. Sie werden als Badezusätze, als Zusatz zu Massageölen oder in Duftlampen bzw. Verneblern angewendet.

  • Zitronenöl gilt als desinfizierend, soll das Immunsystem anregen und hebt durch seinen frischen Geruch gleichzeitig die Laune.
  • Eukalyptusöl wird oft bei Erkältungen eingesetzt, um die Bronchien zu weiten und so den Abtransport von Schleim zu erleichtern.
  • Pfefferminze öffnet die Atemwege, befreit die Nase und kann schleimlösend wirken.
  • Ölen von Oregano, Thymian und Rosmarin werden ebenfalls immunstärkende, antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben.
  • Lavendelöl ist beruhigend und unterstützt beim Einschlafen. Dadurch stärkt es indirekt das Immunsystem, indem es für ausreichenden Schlaf und weniger Stress sorgen kann.
  • Wacholderöl wurde bereits im Mittelalter angewendet. Traditionell soll es die körpereigene Abwehr stärken und den Stoffwechsel anregen.
  • Cajeput und Niaouli sind beides Myrtengewächse. Ihre Öle können sich positiv auf die Atemwege auswirken und werden oft in der Erkältungszeit in Duftlampen eingesetzt.

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Tipps: Das mag unser Immunsystem

Fenchel | © SONNENTOR

Tägliche Bewegung

Bewegung, Sport und Aktivität kurbeln den Stoffwechsel und damit auch das Immunsystem an. Kein Wunder, denn als das Immunsystem sich in der Evolution entwickelt hat, waren für den Menschen langes Sitzen, wenig Aktivität und konstante Temperaturen (wie unsere heutige Zimmertemperatur) absolute Ausnahmen. Auch heute noch braucht unser Körper den Wechsel von Ruhe und körperlicher Anstrengung, um ideal zu funktionieren.

Versuchen Sie moderaten Ausdauersport an drei bis vier Tagen die Woche umzusetzen. Dabei eignen sich besonders Sportarten wie Schwimmen, Yoga, Wandern, Nordic Walking, Joggen oder Fahrradfahren.

Entspannung und Ruhe

Stress und zu wenig Schlaf belasten das Immunsystem. Dauerhafter Schlafmangel oder chronischer Stress können dazu führen, dass wir öfter krank werden. Dauerstress kann zudem das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Stress abbauen lässt sich durch ausreichende Pausen bei der Arbeit, viel Schlaf, schöne Erlebnisse (zum Beispiel Massagen, soziale Unternehmungen), Sport und auch durch Entspannungstechniken wie autogenes Training.

Darmgesundheit

Die Bakterien der Darmflora sind ein wichtiger Faktor bei unserer Immunabwehr. Studien zeigen, dass das Immunsystem die Zusammensetzung der Darmflora beeinflusst. Doch umgekehrt geben auch die Darmbakterien Signalstoffe ab, die die Entwicklung des Immunsystems und die Immunantwort beeinflussen.

Eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Fastenkuren und Probiotika können die Darmgesundheit unterstützen.

Vitaminreiche Ernährung

Damit das Immunsystem optimal funktioniert, muss es mit bestimmten Nährstoffen versorgt werden. Diese sorgen dafür, dass alle beteiligten Immunzellen und Enzyme in ausreichender Menge gebildet werden können. Zu einer immunstärkenden Ernährung gehören viel unbehandeltes, frisches Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Sprossen, pflanzliche Öle und Nüsse.

Kneipp-Anwendungen

Kneipp-Güsse und Wasseranwendungen regen den Kreislauf an und stärken das Immunsystem. Zudem wird die Durchblutung angeregt und dadurch das Bindegewebe gestärkt. Kneipps Therapie beinhaltet bewährte Abhärtungsübungen wie Wassertreten, Taulaufen, Barfussgehen im Sommer oder Schneegehen im Winter sowie Güsse und Wickel. Eine bewährte und einfache Anwendung für den Alltag ist die Wechseldusche. Abwechselnd warm und kalt zu duschen regt unsere Abwehr enorm an. Man beginnt immer mit warmem Wasser, welches die Blutgefäße weitet. Das anschließende Abduschen mit kaltem Wasser führt zu einem reflexartigen Zusammenziehen der Gefäße, woraus die positiven Effekte für unsere Gesundheit resultieren. Diesen Vorgang wiederholt man zwei bis dreimal, wobei man immer mit kaltem Wasser abschließt. Wer empfindlich auf das kalte Wasser reagiert, kann die Wechseldusche auch nur an den Beinen durchführen.

Auch regelmäßige Saunagänge mit anschließendem Kaltwasserbecken entsprechen dem Kneipp’schen Prinzip und sind unserem Immunsystem zuträglich.

Die Tipps und Rezepte stammen aus der Feder von Sandra von lanaprinzip.com.