Auf dem Teller sieht man Rehragout mit Maroni. Daneben steht ein Schälchen mit Preiselbeeren. Auch vier ganze Maroni sind neben dem Teller zu sehen. | © SONNENTOR
Rezept für

Rehragout mit Maroni und Bockshornklee-Knödelchen

Wildfleisch gilt aus moderner Sicht als eine der gesündesten Fleischsorten, weil es mager und nährstoffreich ist.
4,6 von 5 | 5 Bewertungen (ungeprüft)
Für Personen
ca. 3 Stunden

Zutaten

für die Bockshornklee-Knödel:

Zubereitung

  1. Das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Mit Salz, Quendel, Galgant und Bertram würzen. Schalotten schälen und fein hacken. Karotten, Sellerie und Pastinaken schälen und in kleine Scheibchen schneiden.
  1. Etwas Butter und Öl in der Pfanne erhitzen und Schalotten darin andünsten. Fleisch beifügen und anbraten. Nun das Gemüse und ein Viertel der Maroni dazugeben, kurz mitrösten und mit einem Schuss Rotwein aufgießen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzufügen. Etwas köcheln lassen, anschließend mit Gemüsesuppe und auf kleiner Flamme gut 1 bis 1 ½ Stunden weich dünsten.
  1. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren entfernen, die Fleischstücke herausnehmen und das weich gekochte Gemüse mit dem Stabmixer zu einer sämigen Soße mixen. Wenn die Soße zu dick ist, mit Suppe und Rotwein noch ein wenig flüssiger machen. Das Fleisch nun wieder in die Soße geben, die restlichen Maroni dazugeben und alles noch einmal kurz aufkochen. Mit Salz und Galgant abschmecken und einen Klecks Butter einrühren.
  1. Für die Knödel das Dinkelbrot in Würfel schneiden (oder alternativ Dinkelsemmelwürfel verwenden). Den Fenchel in sehr feine Würfelchen schneiden und in Butter goldbraun anbraten. Die Dinkelmilch erwärmen und mit den Brotwürfeln und dem Fenchel vermischen, dann die Eier hinzufügen und das Dinkelmehl daruntermischen. Die Masse mit Bockshornklee, Muskat und Salz würzen. Kleine Knödel formen und in Salzwasser gar ziehen lassen oder im Dampfgarer dämpfen. Das Rehragout mit den Bockshornklee-Knödelchen servieren.

Dieses köstliche Rezept stammt aus dem Buch „Hildegards Energieküche – Erkenne, was dir guttut“.

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