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Kaffeewissen 4

Kaffee und seine "do's & dont's"

Kaffee ist ein Naturprodukt.

Jede Ernte ist anders. Wir dürfen uns deshalb nicht wundern, dass unser Lieblingskaffee über Jahre nicht immer gleich schmecken wird. Achtet der Röster darauf, den Kaffee nicht zu dunkel zu rösten (das Röstaroma würde sonst alle feinen Geschmacksnoten übertönen), so dürfen wir uns immer wieder neu von den kleinen frechen Bohnen und ihrer einzigartigen Geschmacksvielfalt überraschen lassen.

Schonende Röstung

Die Röstung eines guten Kaffees braucht Zeit. Nämlich mindestens 12 Minuten. Nur so werden alle Säuren in den Bohnen gut abgebaut und die unzähligen Aromen können sich in Ruhe entwickeln.

Frisch mahlen

Frisch gemahlener Kaffee schmeckt am Besten.
Gemahlener Kaffee verliert nach 15 Minuten zirka 60% seines Aromas, wenn er offen gelagert wird.

Nelken | © SONNENTOR

Wasserqualität

Kaffee besteht zu 98% aus Wasser. Wasserqualität und -temperatur entscheiden über den Geschmack. Die empfohlene Wasserhärte liegt bei rund 60mg/l bei einem pH-Wert von zirka 7 und einer Temperatur von 88-94°C je nach Zubereitungsart. Wasserfilter gibt’s im Bio-Markt. Aber auch stilles Mineralwasser eignet sich hervorragend zum Kaffee kochen.

Espresso oder Filterkaffee

Unter anderem eine Frage des Koffeingehalts. Espresso hat weniger Koffein als Filterkaffee, denn das muntermachende Koffein ist wasserlöslich. Je länger Wasser durch das Kaffeemehl fließt, umso mehr Koffein wird gelöst.

Wenn Milch, dann aber richtig!

Damit ein wunderbarer Milchschaum gelingt, braucht es die richtige Milch. Ob sie sich gut schäumen lässt, liegt am Eiweiß- und nicht am Fettgehalt. Frischmilch ist dafür am besten geeignet. Bei 74°C beginnt das Milcheiweiß zu gerinnen, weshalb die Milch nicht darüber hinaus erhitzt werden soll. So bleibt auch der süße Milchzucker erhalten, durch den die Aromen im Kaffee noch besser zur Geltung kommen.

Die Kaffee Serie

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