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Curry me up

Warenkunde - was ist Curry?

Wer glaubt, Curry ist ein bestimmtes Gewürz von der Currypflanze, ist auf dem falschen Dampfer unterwegs. Curry ist eine Gewürzmischung, die sich aus mindestens 10 verschiedenen Zutaten zusammensetzt und in der asiatischen Küche heimisch ist. Der Name „Curry“ leitet sich vom tamilischen Wort „karhi“ für „ Sauce“ ab. Auf Sri Lanka, in Malaysia und in Indien versteht man darunter klassischerweise die würzigen Eintopfgerichte mit viel Sauce und Gemüse, Fisch, Fleisch und bzw. oder Hülsenfrüchten. Currypulver, so wie wir es kennen und lieben, wurde von den Engländern in den Europäischen Raum gebracht und ist deswegen auch als „English Curry“ bekannt. Es enthält mehr Kurkuma als asiatische Currys und erstrahlt meistens in einem wunderschönen Sonnengelb.

Spice, spice, baby!

Kurkuma | © SONNENTOR

Die Würzmischung, die das Currygericht so köstlich und außergewöhnlich macht, ist das sogenannte Masala. Es besteht oft aus mehr als 30 verschiedenen Zutaten. Und fast kein Asiate würde sich diese Mischung fertig in einem Geschäft kaufen. Die Rezepte werden oft als kostbares Geheimnis gehütet und von Generation zu Generation weitergegeben. Die meisten Masalas bestehen aus Kardamom, Koriander, Muskatblüte, Pfeffer, Nelken, Ingwer und Paprika, Bockshornklee, Chili, Kreuzkümmel, Muskat, Senfkörnern, Knoblauch, Piment, Fenchel, Zimt und auch Curryblätter. Zu denen kommen wir gleich. Sie werden individuell und zum Gericht passend frisch zusammengestellt. Die enthaltenen Zutaten werden vor Zubereitung oft geröstet, sodass sich die Aromen optimal entfalten können. Probiere es einfach aus – entwickle deine eigene Currymischung.

Und was hat es nun mit dem Curryblatt auf sich?

Koriander Sonnentor | © SONNENTOR

Ja, es gibt ihn tatsächlich, den Currybaum. Auf ihm wachsen allerdings keine fertigen Gewürzmischungen. Er ist in Asien beheimatet, gehört zur Familie der Rautengewächse und wird in Indien und Sri Lanka als Gewürzpflanze angebaut. Seine Blätter sind eine beliebte Zutat in den Masalas und haben in der Ayurveda einen hohen Stellenwert.

Currygerichte - was ist der Unterschied?

Currygerichte werden in den unterschiedlichen Regionen Asiens ganz unterschiedlich zubereitet. Besonders vielfältig sind sie in Südindien. Hier alleine gibt es viele verschiedene Arten der Zubereitung. Von sehr scharf, bis eher süßlich und hauptsächlich vegetarisch. In Ostindien hingegen bestehen die Gerichte oft aus Fisch und Meeresfrüchten als Hauptzutat. In Nordindien verwendet man häufig Panir, das ist ein vegetarischer Käse, der ganz ausgezeichnet in die indische Küche passt. Malayische Gerichte werden mit viel Kokos und Kokosmilch hergestellt, in Pakistan sind häufig Getreide und Hülsenfrüchte die Basis des Curries. In Thailand versteht man unter einem Curry eher eine Suppe. 
Es gibt also nicht "das Curry": erlaubt ist, was schmeckt. Probier's einfach aus!

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Unsere Rezepte für sonnige Currygerichte: